Fall & Winter 2015/2016 – Die Trends:

Ihr wollt wissen, welche Trends ihr diesen Herbst und Winter keineswegs verpassen dürft? Euer Kleiderschrank wartet darauf, – im wahrsten Sinne des Wortes – im neuen Gewand zu erstrahlen? Ja, dann seid ihr hier natürlich richtig, denn wir verraten euch, wie frischer Wind durch euren Kasten weht! Wir haben die absoluten Must-Haves der Fashionweeks für euch zusammengetragen. Hier könnt ihr nachlesen, wie ihr im Herbst und Winter 2015/2016 mit neuen Looks glänzen könnt!

Sand Atelier Versace Poncho Codello Fake Fur Roberto Cavalli Blau Prada

Wir holen euch den Runway nach Hause!

Dass die großen Designer häufig in die Vergangenheit blicken, um sich inspirieren zu lassen, bevor sie neue Looks entwerfen ist wohl allseits bekannt. Selten gab es aber so viele verschiedene Einflüsse aus diversen Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts, wie diesen Herbst und Winter! 60er, 70er, 80er, 90er – alles dabei! Besonders stark vertreten sind aber die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts: Die erleben heuer nämlich ein wahrhaftiges Revival. Von New York bis nach Paris haben wir die Fashiontrends der ganz Großen beobachtet und hier zusammengetragen. So viel schon einmal vorab: Die Trends sind spannend und mit Kontrasten übersäht. Die bunten 60er stehen im vollen Gegensatz zur düsteren Trendfarbe Schwarz, die femininen Looks zum Trend „den Mann in sich zu entdecken“ – ähmmm was? Ja, darauf kommen wir später noch zurück. Fest steht eines – Diese Saison und ihre Laufstegtrends werden uns faszinieren und uns jeden Tag ein Stück weit, zumindest für ein paar Stunden am Tag, in die Vergangenheit reisen lassen.

Und los geht’s:

60er und 70er – Ab in die Zeitmaschine!

Emilio Pucci 70er Marc Cain 70ies Tory Burch 70er

Tatsächlich hat man beim Anblick der Kollektionen oft das Gefühl in ein anderes Jahrhundert gereist zu sein. Ob NYC, Paris, London oder die Modemetropole Mailand: überall stolpern wir über Kleider, die im 60er und 70er Jahre-Stil designt wurden. Während Tory Burch zu den eleganteren Trends dieser Jahre greift, lies Emilio Pucci seine Models in Bleistiftkleidern unterschiedlicher Länge, welche mit diversen Mustern versehen wurden, über den Laufsteg stolzieren. Roberto Cavalli ließ sich ebenso von ausgeflippteren Modellen begeistern, während auch Marc Cain eher beim edleren Look der besagten Zeitspanne blieb. back

 

Hier die Trends im Überblick:

1. 60er und 70er – Ab in die Zeitmaschine
2. Die Taille rückt in den Mittelpunkt
3. Be boyish! Maskulin als neuer Trend
4. Welcome to the dark side
5. Rot, wie die Liebe – und noch viel röter
6. Blau, blau, blau sind alle meine Farben
7. Der Sommer geht, doch der Sand bleibt
8. Nicht nur der Herbst an sich bringt Schlamm
9. Faux Fur im Trend
10. Poncho-Love

 Quellen von Links beginnend:
Emilio Pucci - Quelle: home.emiliopucci.com
Marc Cain - Quelle: www.gala.de
Tory Burch - Quelle: www.zimbio.com

Die besten Geschenkideen für eure Liebsten!

Ob Mama, Papa, Geschwister, Freund oder der Ehemann – irgendwann haben sie alle wieder Geburtstag und wir stellen uns immer dieselbe Frage: Was kann ich mir denn diesmal nur wieder einfallen lassen? Bei Geschenken gehen die Meinungen Vieler auseinander. Manche Paare entscheiden sich beispielsweise dafür, sich ganz direkt etwas vom anderen zu wünschen. Das hat natürlich den Vorteil, dass man sich einerseits nichts überlegen muss und andererseits kann man sich sicher sein, dass es der- oder demjenigen gefällt. Diese Überlegungen finden aber manch andere nicht unbedingt toll, weil man ja in diesem Fall natürlich die andere Person nicht überraschen kann und das Gefühl der Aufregung und Gespanntheit geht auch verloren. Heutzutage ist es auf jeden Fall noch immer weit verbreitet, dass man sich bemüht sein Geschenk und die Ideen geheim zu halten.

Aus diesem Grund habe ich hier für euch ein paar Tipps zusammengefasst, die euch beim Grübeln nach dem richtigen Geschenk helfen sollen.

1) Schreibt euch unter dem Jahr immer wieder in ein Notizbüchlein, was eure Liebsten unter dem Jahr über ihre Wünsche verraten. Ob ihr es glaubt oder nicht: Es kommt öfter vor als ihr denkt, dass sie euch Tipps geben, obwohl sie das nicht einmal beabsichtigen. Ob sie nun mit euch bei einem Schaufenster vorbeigehen, über Reisen oder Wellnesstage sprechen, im Internet ein schönes Armband entdecken, ihr werdet sicherlich oft hören Ähnliches wie: „Oh, sieh mal wie schön das ist! Das muss ich mir bald zulegen!“ Wenn dann der nächste Geburtstag bevorsteht, blättert ihr in eurem Notizbüchlein die richtige Seite auf, und ihr wisst, wohin ihr schlendern solltet.

Ganz ehrlich gesagt, bin ich ja eher der Typ für persönliche Geschenke. Ich nehme mir immer vor für Menschen, die mir viel bedeuten, mindestens einmal im Jahr zu einem gekauften Geschenk zusätzlich etwas Persönliches zu basteln. Der Grund dafür ist, dass ich finde, dass man mit einem solchen Geschenk viel besser zeigen kann, wie dankbar man ist, die Person in seinem Leben zu haben. Nun fragt man sich aber oft: Was, um Himmels Willen soll ich denn bitte basteln? Deshalb kommen hier meine weiteren zwei Tipps:

 

2) Beobachtet die Hobbies und Aktivitäten eurer Liebsten genauer. Beispielsweise habe ich in den vergangenen Jahren festgesellt, dass meine Eltern immer wieder gerne zu irgendeinem Buch greifen und gerne lesen. Daraufhin habe ich mir überlegt ihnen zum nächsten Hochzeitstag jeweils ein Lesezeichen zu basteln. Dazu nahm ich ein längeres Stück Papier, welches zum Schluss noch eingeschweißt wurde, damit sich die Ecken nicht verbiegen. Auf mein selbstgemachtes Lesezeichen wurden kleinere Familienfotos gedruckt und auf der Hinterseite einige liebe Sätze aufgeschrieben. Seht ihr wie einfach Basteln ist? In Nullkommanichts ist man mit einem ganz persönlichen Geschenk fertig!

3) Für euren Ehemann oder Freund werde ich euch verraten, was es von mir zum letzten Geburtstag gab: Ich sammelte alle Eintrittskarten, Tickets und machte sehr viele Fotos. Ganz egal wohin es ging, oder was gemeinsam unternommen wurde: Es musste immer mindestens ein Foto geknipst werden. Kurz bevor dann der Geburtstag bevorstand wurde ein leeres Fotoalbum gekauft und in zeitlicher Reihenfolge gereiht, eingeklebt. Dazu noch ein paar Überschriften und liebe Worte und fertig war ein, mit sehr viel Liebe verbundenes und gemachtes, Geschenk.

 

Ich hoffe, dass auch euch beim nächsten Geburtstag durch diese Ideen wieder mehr einfällt! :)

Liebe geht durch den Magen

 

Heute ist es wieder einmal so weit – es ist Valentinstag. Um diesen Tag kommt niemand – wirklich niemand – herum, denn so gut wie jedes Geschäft und jedes Restaurant kündigt schon Wochen vorher die Aktionen und Angebote für den Tag der Herzen an.

Was macht ihr so am Valentinstag? Ich für meinen Teil bin kein Gegner, aber finde, dass man es auch nicht übertreiben sollte. Deshalb habe ich mir für heute eine spezielle Aktion überlegt, mit der ich meinen Freund überrasche. Natürlich würde Kino und anschließend Essen genauso gehen – das finde ich aber wirklich zu langweilig. Teure Geschenke sind aber absolut nicht nötig, deswegen setze ich auf Selbstgemachtes.

Mein Liebster weiß noch gar nicht, was ihn heute Nachmittag erwartet, aber euch verrate ich es natürlich schon vorab:

Wir abolvieren heute die Paar-Kür im Love-Cupcake-Backen!

Auf gut Deutsch: Ich überrasche meinen Freund mit einer gemeinsamen Backstunde, in der wir rosa Cupcakes herstellen werden, was uns hoffentlich viel Spaß macht.

Falls ihr noch keine Idee für euer Valentinstagsprogramm habt, dürft ihr das gerne nachmachen – oder schon alleine vorbereiten und dann als süßes Geschenk verwenden.
Gefällt euch die Idee? Dann gibt es jetzt hier das Rezept:

Ihr braucht 50 Gramm Butter, ein Ei, 80 Gramm Kakao, 180 Gramm Mehl, 125 Milliliter Milch, 210 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Teelöffel Backpulver und mindestens 12 Muffinförmchen für den ersten Teil, und für die Creme nochmals 100 Gramm Kristallzucker, 1 Päckchen Sahnesteif und 250 Milliliter Sahne.

Außerdem braucht ihr zusätzlich Marzipan, einen Spritzsack und rote Lebensmittelfarbe.

Klingt aufwändig, ist es auch – was macht man nicht alles für die Liebe :)

Es gibt übrigens auch extra Cupcake-Sets, zum Beispiel von Kaiser Backformen. Ich hab meines aus dem Outlet – das findet ihr unter http://www.lagerverkaufsmode.de/kaiser-backformen-96095.

Zuerst nehmt ihr das Marzipan und legt es entweder auf ein Plastikschneidebrett oder auf Frischhaltefolie. Der Untergrund sollte auf alle Fälle geschützt sein, denn nun gebt ihr darauf einen ordentlichen Spritzer Lebensmittelfarbe und knetet das Marzipan so lange durch, bis das ein gleichmäßiger, roter oder pinker Farbton entsteht. Das kann ein bisschen dauern, aber es wird gut mit der Zeit :) Dann rollt ihr das Marzipan möglichst dünn aus und schneidet kleine Herzen aus. Das geht übrigens noch einfacher mit einem Mini-Keksausstecher, falls ihr sowas habt. Legt die Herzen in den Kühlschrank oder lasst sie einfach ein bisschen trocknen – sie sollten jedenfalls hart werden.

Dann beginnt ihr mit dem Teig. Ihr rührt Butter, Milch, Zucker und das Ei schaumig, in einer anderen Schüssel vermischt ihr schon mal den Kakao, das Mehl und das Backpulver. jetzt hebt ihr den Schaum unter die Mehlmischung. Nun wird auch schon der Teig in die Muffinformen gegoßen und ab damit für etwas 25 Minuten in den Backofen, bei 180 Grad.

In der Zwischenzeit bereitet ihr die Creme vor: Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Zucker steif schlagen und dann mit der Lebensmittelfarbe einfärben – am besten ein bisschen heller als die Marzipanherzen, damit das am Ende auch schön aussieht.

Das füllt ihr dann in den Spritzsack, und wenn die Muffinküchlein vollkommen ausgekühlt sind, drückt ihr die Creme spiralförmig von außen nach innen auf die Törtchen. Dann wird mit den Maripanherzen dekoriert und schon ist die Valentinsüberraschung fertig!

Ich hoffe ihr habt dabei genauso viel Spaß wie ich und wünsche euch einen schönen Valentinstag!

 

Keksebacken ist En Vouge!

 

So, nun sind wir im Dezember angekommen und ich muss euch sagen – ich bin schon in Weihnachtsstimmung. Und natürlich lautet das Thema bei mir und meinen Freundinnen schon seit Tagen nur noch Kekse und Punsch. Ich finde, Keksebacken sollte immer im Kollektiv geschehen – alleine macht es einfach nur halb so viel Spaß. Deswegen haben wir uns schon Rezepte ausgesucht – allerdings werden wir heuer ein bisschen experimentieren. Mittlerweile sind uns die klassischen Rezepte schon zu langweilig, da wir sie ja auch jedes Jahr machen. Deswegen gibt es hier schonmal vorab ein abgewandetes Rezept von mir für euch:

Amaretto Schneeflocken

100 g geriebene Mandeln

100 g weiße Schokolade

100 g Staubzucker

etwa 4 cl Amaratto

einen Schuss Schlagsahne

Kokosflocken zum Wälzen

 

Einfach alle Zutaten vermischen bis dass ein Teig entsteht – er darf nicht zu weich sein. Eventuell kurz kaltstellen.

Dann kleine Kügelchen formen, in den Kokosflocken wälzen. Wieder kaltstellen, und dann genießen!

 

Ihr seht, das ist unsere Version von der klassischen Rumkugel. Schmeckt lecker – und das Rezept ist auch absolut unbedenklich, weil wir das Ei durch die Schlagsahne ersetzen.

Aber bitte stellt sie immer gut kalt!

Am besten schmecken sie zu selbstgemachtem Punsch – übrigens auch schon beim Herstellen ;)

Ich hoffe, mein Rezept schmeckt euch und ihr habt eine schöne Adventzeit!

(Bildquelle: Klicker  / pixelio.de)

Basteln gegen triste Novembertage

 

Vom bunten Oktober geht es nun in den grauen November – ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir schlägt der ständige Regen wirklich aufs Gemüt. Ich ertappe mich auch schon dabei, dass ich Weihnachten herbeisehne – endlich schöne Beleuchtung in den Straßen, Duft nach Zimt und Lebkuchen, überall Kerzen aufstellen.

Um mich bis dahin gut zu beschäftigen, hab ich mich über selbstgebastelte Weihnachtsdeko schlau gemacht. Wer auch gerne ein bisschen Abwechslung beim Weihnachtsschmuck hat, der findet im Basteln eine günstige Alternative. Seit Tagen klicke ich mich also durch DIY Blogs und sehe mir die Ideen an, damit ich dann auch rechtzeitig weiß, was ich machen möchte und das Material besorgen kann. Meiner Meinung nach kann man nämlich in der vorletzte Novemberwoche schon anfangen :) Klingt früh, aber es ist schon die Woche vor dem 1. Advent!

Ja, die Zeit vergeht rasend schnell und deswegen präsentiere ich euch jetzt schon meine Lieblingsideen:

Nummer 1: Der selbstgebastelte Türkranz.

Wer auf Tannenzeige steht, der kann natürlich einfach einen klassischen Tannenkranz selbst mit Schleifen und Kügelchen aufhübschen – aber ich habe mich für die zweiglose Variante entschieden. Hierbei klebt man einfach Christbaumkugeln in 3 Farben ziemlich dicht auf einen Styroporring. Was man dafür braucht: Billige Kugeln, am besten aus Plastik – die brechen nämlich nicht beim Kleben. Und natürlich den Ring, der die Form und Größe vorgibt und eine Heißklebepistole.

Die Anleitung dafür hab ich im Netz gefunden – da gibt es auch Videos, in denen der Vorgang Schritt für Schritt ganz genau erklärt wird – hier ein Beispiel.

Ich halte es für euch kurz:

Farbschema überlegen, Heißklebepistole anschmeißen und Kugel für Kugel an den Kranz kleben.

Man muss übrigens nicht unbedingt Kugeln nehmen, man kann das auch mit Wollpompons machen – sieht super aus!

Hier die Anleitung!

 

Nummer 2: Weihnachtslichter aus Marmeladengläsern.

Eine supergünstige Variante sind die Marmeladen Teelichter.

Dazu braucht ihr nur gewaschene, leere Marmeladengläser oder sonstige Einmachgläser, ein bisschen Gold- oder Silverdraht und Dekosand.

Natürlich könnt ihr auch hier noch allerlei Schnickschnack dranmachen, Schneeflocken aus Filz oder kleine Kugeln. Jedenfalls umwickelt ihr das Gewinde für den Verschluss einfach mit dem Draht oder auch mit einem geschenksband, füllt Dekosand ein und stellt ein Teelicht in die Mitte. Außen Könnt ihr das Ganz auch bekleben oder einfach Kügelchen an das Band oder den Draht anbringen. Probiert ruhig mehrere Varianten aus!

Ihr seht also, ich bin schon gut beschäftigt – habe auch schon etwa 20 solche Teelichter gemacht! Und ich kann euch sagen, das ist einfach das beste Mittel gegen graue, triste Novembertage.

(Bildquelle: Barbara Thomas  / pixelio.de)

 

Der Trick mit den Sportschuhen

 

So, der Sommer ist vorbei und die Bikinifigur beginnt langsam aber sicher zu schwinden. Vielleicht gehts euch ja genauso: Ich für meinen Teil hab mich im Frühling monatelang ausgehungert um dann bei meinen geschätzen 5 Besuchen am Badesee super auszusehen – hat funktioniert. Aber dafür, dass ich mich Anfang des Jahres so gequählt habe, kommt das Bäuchlein für meinen Geschmack ein bisschen zu schnell zurück. Jojo-Effekt heißt dieses Phänomen bekanntlich. Und bekannt ist auch, dass man diesen Effekt lieber vermeiden sollte, denn schnelle Gewichtsab- und -zunahme ist wirklich schlecht fürs Bindegewebe. Die Haut wird mit der Zeit schlaff unf das bildet sich nie mehr zurück. Deshalb habe ich beschlossen, auch im Winter sportlich aktiv zu bleiben. Oder eher zu werden, denn Sport betreibe ich bisher gar keinen ;)

Ich war auf der Suche nach einer Sportmöglichkeit, die erstens nicht viel kostet und zweitens jederzeit und überall auszuführen ist. Zuerst hab ich an Yoga gedacht, aber dann hab ich gesehen, wie viel Yogastunden kosten – das ist wirklich nicht leistbar! Und auf eigene Faust sollte man niemals Yoga beginnen – die Verletzungsgefahr für den Rücken ist einfach zu groß. Also: Yoga bitte nur unter professioneller Anleitung und Unterstützung!

Fitnessstudios sind mir generell zu prollig. Und außerdem kosten die wirklich guten Einrichtungen 60 Euro pro Monat – mit einer Vertragsbindung von 2 Jahren. Da war mir doch auch Schade ums geld.

So bin ich dann zum Laufen gekommen. Das ist eine günstige Möglichkeit, Laufschuhe kosten zwischen 100 und 200 Euro – und mehr braucht man auch schon gar nicht. Man sollte sich bei den Schuhen aber schon beraten lassen. Im ausgewählten Fachhandel gibt es meistens super Personal, die diesen Sport auch selbst betreiben. Da ist man gut aufgehoben. Da aber 200 Euro für mich zu viel waren – immerhin war ich ja noch nicht sicher, ob mit das mit dem Laufen überhaupt gefällt – hab ich eine Strategie entwickelt, die zwar nicht gerade höflich ist, aber dafür die Geldbörse schont. Ich mach das so:

Ich geh in ein Geschäft, seh mir die Sachen an und probiere, und dann bestell ich sie mir online. Bei meinen Laufschuhen hab ich das auch so gemacht und hab sie dann im Lagerverkauf auf http://www.lagerverkaufsmode.de/tag/sportmarken um 50 euro billiger bestellt. Ja, die feine Art ist das nicht gerade, und ich hatte auch ein wirklich schlechtes Gewissen dem netten Verkäufer gegenüber. Trotzdem hab ich jetzt genau das Produkt, das für mich richtig ist und hab außerdem noch eine super Sportjacke kaufen können :) Wenn ihr gerade knapp bei Kasse seid, empfehle ich euch diesen Trick schon – immerhin geht die Gesundheit ja vor, oder? Und um das schlechte Karma wieder auszugleichen, werde ich allen in meinem Bekanntenkreis von der tollen Beratung im geschäft erzählen ;)

So und nun zu meinem Erstversuch: Ich hab mir einen verregneten Tag ausgesucht, an dem möglichst wenige Leute unterwegs waren und bin für den Anfang eine kleine Runde gelaufen. 2 Kilometer sind zu Beginn wirklich genug. Ich war überrascht wie gut meine Ausdauer doch war, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich kein Training mache. Jedenfalls bin ich gleich 20 Minuten durchgelaufen – mit hochrotem Kopf und schweißnasser Haut – aber immerhin! Und es hat wirklich so richtig Spaß gemacht! Der Muskelkater war an den nächsten 2 Tagen kaum auszuhalten, aber trotzdem werde ich beim Laufen bleiben. Hat mir einfach richtig gut getan!

Ich war dannach so gar nicht müde, sondern hatte noch viel mehr Energie – außerdem hab ich so richtig gemerkt, wie mein Körper arbeitet. Mein Kopf war irgendwie frei und ich hatte Zeit in der Natur verbracht. Klingt simpel und als wärs nicht Besonderes – aber das war es. Probiert es einfach aus, ich bin sicher, ihr wisst dannach, was ich meine.

Vielleicht konnte ich ja die eine oder andere Unentschlossene motivieren, auch das Laufen zu wagen. Es lohnt sich auf alle Fälle!

(Bildquelle: Julien Christ  / pixelio.de)

Sehr herbstlich!

Draußen wird es jetzt ziemlich schnell kühler – letzte Woche ging ich noch ärmellos zur Arbeit, heute hatte ich schon eine Jacke und einen Schal an. Ich weiß dass der großteil der Bevölkerung über den herbst meckert und dem Sommer hinterherweint, ich habe allerdings eine durchaus große Passion für den Herst entwickelt. Im Herbst muss mans ich über die Bikinifigur nämlich keine Gedanken mehr machen, man hat auch wieder Lust auf Süßes und außerdem freue ich mich schon darauf, die Zeit bis Weihnachten mit Konfitüre kochen und Backen zu verbringen. Ja, es stimmt, im Herbst hocke ich nur in meiner Wohnung und “besinne mich”, wie es so schön heißt, auf die Sachen, die mir insgeheim mehr Spaß machen, als mir ständig einen Sonnebrand zu holen oder in der überfüllten Straßenbahn den Schweiß anderer Leute einzuatmen.

Da es draußen heute auch nur knapp 20 Grad im Sonnenschein bekommt, habe ich beschlossen, heute wieder einmal ein Rezept umzusetzen, dass ich sehr liebe und im Sommer nie gemacht habe: Das Tiramisurezept meiner Großmutter.

Es handelt ich um ein sehr klassisches Rezept, inklusive der vollen Kalorienanzahl. Von Vanillepudding und Mascarponeersatz halte ich nichts, wie auch Oma nicht ;) Das verfälscht nämlich nur den originalen Geschmack und da fehlt einem einfach nur der Genuss.

Damit ihr auch wisst, was ich meine, teile ich das Rezept heute mit euch :)

Tiramisu a la Nonna de Giulia (Klassisches italienisches Tiramisu)

Ihr braucht:

4 Eier
etwa 80 Stück Löffelbiskuit
500 ml Sahne
2 Pk Sahnesteif
2 Pk Vanillezucker
500 g Mascarpone
Eine Menge Kaffee, am besten Espresso
(Den stellt ihr am besten
schon ein paar Stunden vorher kalt)
100 g Zucker
Amaretto oder Rum
Kakaopulver

 

So, nun zur Zubereitung:

Den Dotter und das Eiweiß trennen, dann das Eiweiß zu festem Schnee schlagen und ab in den Kühlschrank damit.

Zum kalten Kaffee gebt ihr einen Schuss Rum oder Amaretto – ganz nach Geschmack.

Die Dotter rührt ihr mit dem Zucker schaumig – am besten in einer großen Schüssel, da kommen nämlich dann auch die restlichen Zutaten dazu.

Die Sahne schlagt ihr ebenso steif – dabei lasst ihr die beiden Packungen Sahnesteif und auch den Vanillezucker langsam einrieseln.

Nun nehmt ihr die Schüssel mit den schaumigen Dottern (inkl Zucker) und gebt hier die Mascarpone dazu, verrühren, und nun die geschlagene Sahne auch einrühren – aber vorsichtig! Dann nehmt ihr ein bis 2 Esslöffel von der Kaffee-Amaretto Mischung und gebt sie zur Creme. Danach hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter. Nun ist die Creme schon mal fertig.

Jetzt schichten wir das ganze:

Nehmt eine Auflaufform, eine rechteckige Schüssel oder auch eine Backform – ganz egal.

Nehmt ein Löffelbiskuit und zieht es kurz durch den Kaffee – nur ganz kurz, nicht ertränken! So schlichtet ihr eine Schicht in die Auflaufform. Die bedeckt ihr mit der Creme. Dannach folgt wieder eine Schicht Biskuits und wieder eine Schicht Creme. Bei mir werden es meistens 3 Schichten. Ihr solltet jedenfalls mit der Cremeschicht abschließen.

So, das war auch schon die gesamte Hexerei! Stellt euer Tiramisu mindestens 6 Stunden kalt – noch besser schmeckt es, wenn ihr es über Nacht ziehen lasst. Ich mache es meistens am Vorabend, dann muss ich mir keine Gedanken machen :)

Kurz vor dem Servieren besteut ihr es noch mit Kakaopulver – ich nehm hier immer den Kakao von Bensdrop.

Fertig!

Noch einen kleine Anmerkung: Wie ihr sicher bemerkt habt, sind die Eier im rezept roh. Nehmt deswegen wirklich frische Eier. Kauft Sie erst an dem tag, an dem ihr das Tiramisu macht und achtet auf das Ablaufdatum. Außerdem ist das Rezept deswegen NICHT FÜR KINDER geeignet, auch wenn ihr den Amaretto oder Rum weglasst.

Ich wünsche euch guten Appetit und einen tollen Einstieg in den Herbst!

 

(Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de)

 

Wetterfeste Haare – Flechten gegen Windschaden

Heute gibt es schonwieder einen Artikel zum Thema Haare. Nachdem ich euch im letzten Beitrag ja die Haartrends für den Sommer gezeigt habe, muss ich sagen: Ich glaube das war zu voreilig. Der leibe (Wetter-) Gott hat mir das wohl übel genommen, deswegen gibt es heute als Ausgleich Frisurentipps für Wind und Regenwetter :)

Auf dieses Thema bin ich übrigens nicht nur wegen dem aktuellen Regenwetter gekommen. Ich bin nämlich leider so eine, die sich morgens wirklich Zeit für ihre Haare nimmt und dann bei der Ankunft im Büro noch schlimmer aussieht, als direkt nach dem Aufstehen. Grund dafür ist der “Windkanal”, durch den ich mich jeden Tag am Weg zur Arbeit kämpfe.

Ich möchte aber nicht nur die ersten 30 Minuten des Tages gut aussehen, deswegen hab ich mich mal schlau gemacht, welche Tipps und Tricks im Netz so rumschwirren. Übrigens: Auch Tonnen von Haarspray halten das Wetter nicht auf. Bei Regen können pampige Stylingprodukte sogar fatal wirken. Wenn ihr eure Mähne fixiert, und dann ordentlich nass werdet, wird die Frisur nämlich absolut unrettbar sein. Klar, sie ist ja auch mit einer ganzen Dose Haarspray oder Föhnschaum fixiert, die auch das Chaos super aushärtet ;) Also Finger weg von zu vielen Stylingprodukten!

Greifen wir lieber auf Altbewährtes zurück, dass auch schon vor der Erfindung der Stylingprodukte die Haare gezähmt hat. Die einfachste, aber auch einfallsloseste Variante ist natürlich der klassische Zopf oder Pferdeschwanz. Wer aber kurze Haare hat, und nicht nur einen Stummel am Hinterkopf haben möchte, sollte meine neue Lieblingsvariante in betracht ziehen. Flechtfrisuren!

Besonders toll daran ist, dass sie für jede Haarlänge passend ist und auch wirklich bei Wind und Wetter hält. Da gibts kein Zersausen und nebenbei bekommt man auch schöne Wellen für den nächsten Tag.

Bei langen Haaren dauert die geflochtene Frisur am längsten, dafür hat man auch die meisten möglichkeiten. Nur die vorderen Haare einflecheten ist die schnell Variante.

Wer einen All-Over-Look haben möchte, flechtet einfach bis zu den Spitzen weiter, nachdem die Haare am Kopf fixiert sind, und wickelt den langen Zopf dann einfach nochmal um den Kopf. Wem das zu brav ist, der kann auch einfach einen Ponytail binden und mal kräftig durchtoupieren. das sieht frech aus und – was schon zerzaust ist, kann nicht mehr zerzausen. Da entscheide zumindest ich mich lieber für die kontrollierte Variante zuhause :)

Übrigens kann man bei langem Haar auch gerne mal einfach in 2 oder sogar 3 Zöpfe splitten! Das sieht wunderbar wild und irgendwie auch romantisch aus.

Bei mittel- bzw. schulterlangem Haar geht das Flechten nicht nur schnell, sondern auch am einfachsten. Auch die Haarlängen bringt man ohne Probleme unter. Nicht vergessen: Am nächsten Tag das wavy Hair nutzen und nur noch mit ein bisschen Wachs nachstylen!

Bei kurzem Haar hat man leider nur die Möglichkeit. die vorderer Partie aus dem Gesicht zu flechten, je nachdem wie kurz die Haare hinten sind. Wenn es am Hinterkopf von der Länge her nicht reicht, macht das aber überhaupt nichts, denn dann kann der Wind ja auch nicht viel machen :)

Übrigens gibt es das Geflochtene auch als eine Art Haarreif, falls man einfach tricksten möchte.

 

 

Haare im Sommer – Was geht und was bleibt?

 

Da mein nächster Friseurbesuch schon längst überfällig ist, habe ich mich heute mal mit den Frisurentrends für den Sommer beschäftigt. Vieles bleibt – vieles geht. Welche Frisur auch im Sommer noch aktuell ist und wann ihr besser ein Makeover machen solltet, lest ihr in diesem Artikel.

Im letzten Jahr waren die Haarschnitte und Frisuren sehr streng – geometrische Schnitte und harte Kanten haben unsere Köpfe geschmückt. Die gute Nachricht zuerst: Das ewige in Form Föhnen und Glätten hat ein Ende – denn der Trend geht zu natürlichen Wellen und Schnitten, die auch gerne mal ein nicht ganz perfektes Styling verzeihen. Die schlechte Nachricht ist: Wer im Winter den strengen Bob mit Stirnfransen getragen hat, wird kaum genug Länge haben, um die neuen Trends mitzumachen.

Der Trend Nummer 1 ist die offene Mähne, die man heuer entweder lockig, wellig oder glatt trägt. Super – für jeden Haartyp was dabei! Auch diesen Sommer punktet man mit “Undone” und lässt die Haare einfach über die Schultern fallen. Praktischerweise heißt das für uns: Schnelles bürsten am Morgen, fertig! Und schon kann man 10 Minuten länger schlafen :)

Ponys sind diesen Sommer out. Wenn er noch nicht lang genug ist, um in die Längen intergriert zu werden, sollte man das Haar mittig scheiteln.

Der Ponytail hingegen bleibt! Allerdings trägt man ihn ab jetzt im Nacken und nicht am Scheitelpunkt. Mein persönlicher Tipp: Den Zopf locker im Nacken binden und dann von den Längen aus nach oben straff ziehen. Das gibt Volumen am Hinterkopf.

Wer seine Haare gerne streng nach hinten bindet, ist leider auch nicht mehr im Trend. Egal ob Fischgrätzopf oder normal geflochten, Ponytail oder Dutt – diesen Sommer trägt man alles locker. Ist ja auch bequemer! :)

Der Dutt sitzt genau wie der Ponytail heuer nicht oben, sondern unten. Unten bedeutet im Nacken – ob seitlich oder mittig darf man sich selbst aussuchen. Auf den Sock-Bun wird ganz verzichtet. Wer die ewig gleichen Frisuren genau wie ich schon satt hatte, wird jetzt jubeln. Bitte Mädels, verzichtet ab jetzt endlich auf euren Donut und lasst euch zur Abwechslung mal wieder was eigenes einfallen ;) Heuer trägt man den Dutt nämlich locker verschlungen.

Natürlich darf beim Thema Haare die Farbe nicht fehlen. 2013 wird es auch hier natürlich – das heißt, erlaubt ist alles, was die Natur hervorbringt. Von Blond über Braun, Schwarzbraun, Rotblond, Aschblond – die ganz Palette liegt im trend, solange es natürlich aussieht und Nuancen hat. Einfärbiges Haar ist out, feine Strähnen und Ansätze, die eine Nuance dunkler schimmern sind in. Mein Tipp für all jene, die ihre Haare nicht färben: Einfach mal Sonne tanken! So hat man die perfekte Variante des Looks, ganz ohne Chemie.

Ich hab mich noch nicht entschieden, was mit meinem Haaren geschehen soll – aber ich denke, ich werde den Trends diesen Sommer auf alle Fälle folgen! :)

 

Mystischer Tascheninhalt

 

Meine Handtasche ist mein ständiger Begleiter – ich schleppe sie wirklich überall mit, sogar wenn ich nur kurz zum Supermarkt auf der anderen Straßenseite gehe. Damit bin ich nicht alleine, denn 80% der Frauen fühlen sich “Nackt” ohne Taschen. Natürlich ist die weibliche Handtasche eine Art Mysterium für die Männer, denn irgendetwas Spannendes muss ja wohl dran sein, wenn der Großteil der Frauen keinen Schritt ohne Täschchen macht oder? ;)

Der Inhalt meiner Tasche variiert zwar nach Größe, aber grundsätzliche Dinge findet man immer darin. Man sagt ja auch, wenn man den Inhalt der Tasche kennt, erfährt man mehr über eine Frau, als deren Psychiater in der wöchentlichen Sitzung. Unsere österreichischen Nachbarn finden das Thema genauso interessant – dort führen die Geldbörse und Taschentücher das Ranking an, fragt man nach den gegenständen, die immer mit dabei sind. Außerdem sind Stifte, Lippenpflege, Kaugummi, Schmerztabletten, Schlüsselbund und Feuerzeug neben Damenhygieneartikeln in fast jeder Tasche vorhanden. Das sagt nun aber nicht viel über den Charakter der Besitzerin aus.

Hat die Dame ein Buch mitdabei, weiß man nicht nur dass sie gerne liest. Kitschromane deuten auf eine Romantikerin, während Fachbücher auf Studenten hindeuten – oder auf Professorinnen. Zeitschriften geben eigentlich immer einen Einblick in die Interessen – von Mode über Garten und Haustiere, Technik, Autos, Grafik, Beauty, Familie, Medizin, Architektur ist da alles dabei. Kameras werden von begeisterten Fotografinnen mitgeschleppt und Gameboys und Minikonsolen lassen auf ein verspieltes Wesen schließen. Findet man einen Organzier und ein Tablet, handelt es sich meistens um eine Karrierefrau. Die Liste ist unendlich lang!

Natürlich will ich euch auch nicht vorenthalten, was ich in meiner Tasche habe ;)

Immer mitdabei ist meine Geldbörse. Klar. Außerdem findet sich auch noch ein Kalender und viele kleine Zettelchen, Fahrkarten, Einkaufslisten. (Ja ich bin unordentlich!) Regenschirm, Taschentücher, Lippenbalsam und Haarnadeln, ein Müsliriegel und mein Schlüssel… und ein Reclambuch – Alice in Wonderland, Originalsprache Englisch. Außerdem gibt es da noch jede Menge Traubenzucker, ein kleiner Marienkäfer als Glücksbringer und eine Handcreme mit Vanilleduft. Und die neue Staffel einer zur Zeit sehr beliebten Fantasy-Serie.

Jetzt dürft ihr raten! :)

 

 

 

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